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Pädagogisches Konzept

Unsere Schule versteht sich als Gemeinschaft aller in ihr tätiger Personen, die einander achten und sich gegenseitig akzeptieren. Die Verhaltensweisen, die von verantwortungsvollen Mitbürgern unserer Gesellschaft erwartet werden, sollen hier im Alltag erlernt werden: friedliches und nach vernünftigen Regeln organisiertes Miteinander.

Dazu brauchen die Schülerinnen und Schüler neben dem Fachwissen auch Personalkompetenz, Sozialkompetenz, Kommunikationskompetenz und Methodenkompetenz. Um diese Fähigkeiten und Fertigkeiten einzuüben und zu trainieren, konzentriert sich die Schule auf folgende Schwerpunkte:

 

1. Die Leseförderung

Die Friedrich-Schiller-Schule legt seit vielen Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf die Leseförderung. Sie möchte den  Kindern und Jugendlichen  nicht nur die Lesefähigkeit, sondern auch das Interesse und die Freude an der Literatur vermitteln. Dazu gehören: 

  • Lesewettbewerbe
  • Lesestage/-nächte
  • Schulbibliothek

 

Die Schulbibliothek:

 Die Schulbibliothek wird von Frau Loos geleitet. Die Bibliothek steht allen interessierten Schülern und Schülerinnen offen. 

Unsere Öffnungszeiten (oder nach Absprache): 

Unsere Öffnungszeiten (oder nach Absprache): 

Mo 9.45 – 10.30  

Mi   8:45 – 9:30         

                  

Reinschauen lohnt sich! 

 

Leseförderung in allen Klassen:

Außerdem stellen wir ab Klassenstufe 5 in jeder Klasse unser Lieblingsbuch vor und lesen mindestens eine gemeinsame Lektüre pro Schuljahr. In einer zusätzlichen Förderstunde fördern wir leseschwache Schülerinnen und Schüler durch speziellen Unterricht, um ihre Anschlussfähigkeit zu gewährleisten. Zu unserer Unterrichtskonzeption gehört auch, dass die Lesefähigkeit als Schlüsselkompetenz in allen Fächern gefördert wird. Außerhalb des Unterrichts sind wir bemüht, die Schülerinnen und Schüler durch eine ansprechende Bibliothek mit ständig erweitertem Bücherprogramm zum Lesen zu animieren und einen anregenden „Lese- und Lernort“  zu bieten.

 

2. Selbstständigkeit

Indem die Lehrerinnen und Lehrer dieser Schule die Kompetenzen Personalkompetenz, Sozialkompetenz, Kommunikationskompetenz und Methodenkompetenz einüben und trainieren, fordern und fördern sie die Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler: Sie sind es, die in großem Maße aktiv sind: Sie recherchieren, stellen Lernprodukte wie Folien und Plakate her und präsentieren ihre Lern-Ergebnisse.

Das Lernen erfolgt über möglichst viele Kanäle, also auditiv, visuell, haptisch etc. Durch Partner- und Gruppenarbeitsphasen wird die Kommunikation und Kooperation zwischen den Schülerinnen und Schülern aufgebaut.

Die sogenannten Lernspiralen, kooperatives Unterrichtsarrangements, stehen neben anderen aktivierenden Unterrichtsmethoden im Zentrum der neuen Lernkultur. Der Begriff Lernspirale entstammt dem Werkunterricht und soll verbildlichen, dass Schülerinnen und Schüler sich in differenzierter Weise in den neuen Lernstoff immer tiefer hineinbohren und dabei wechselnde Lerntätigkeiten, Lernpartner, Methoden, Lernprodukte, Aufgaben erleben und unterschiedliche Hilfsmittel nutzen.

Jede Lernspirale beginnt mit einem Überblick über die anstehenden Lernetappen. Dann wird in Einzelarbeit der ausgewählte Input, d.h. Lehrervortrag, Text oder Film überdacht und geklärt bzw. Fragen werden aufgeworfen. Nach dieser Einzelarbeitsphase besteht für Schülerinnen und Schüler immer die Möglichkeit, sich in Partnerarbeit auszutauschen, entstandene Fragen zu klären oder sich mit Problemen auseinanderzusetzen (= Nachhilfephase). In Gruppenarbeitsphasen werden Ergebnisse gemeinsam erarbeitet, durch Lernprodukte wie Plakate oder sonstiges visualisiert und dem Plenum präsentiert. Oft schließt sich eine Reflexionsphase an, die inhalts- und methodenbezogen das Lernen reflektiert und voranbringt.

 

Beispiel einer Lernspirale:

* Lesen und Markieren eines Textes Einzelarbeit

* „Nachhilfephase“ in Zweier- oder Dreiergruppen

* Erstellen eines textbezogenen Stichwortzettels (Einzelarbeit)

* Partnervorträge anhand des Stichwortzettels

* Folie zum Textinhalt gestalten (Gruppenarbeit)

* Präsentation einzelner Folien in Tandems

* Feedback und Gespräche zur Präsentationsweise

* Ergänzende Hinweise und Tipps von Lehrerseite

 

Daneben werden andere aktivierende Unterrichtsmethoden wie Wochenplanarbeit, Stationenlernen oder eine breite Fächerung von individualisierenden Themenzugängen eingesetzt, damit die unterschiedlichen Stärken unserer Schülerinnen und Schüler genutzt werden können.

 

Erziehung zur Selbstständigkeit durch Beteiligung

* Schülervertretung

* Klassenrat

* Schüler helfen Schülern

* Medienscouts

* Schülermediatoren

 

3. Lernen lernen

In den Klassenstufen 5 und 6 wird das Fach "Lernenlernen" unterrichtet. Durch das systematische und nachhaltige Erlernen von Arbeitsmethoden (Gedichte lernen, Lesemethode Textknacker, Texte markieren und strukturieren, Hefte ordentlich führen, recherchieren etc.), Einführung in die Gruppenarbeit (mit anderen zusammenarbeiten, sich wechselseitig helfen …), Präsentationstechniken (erzählen, Referate halten, Powerpoint-Präsentationen, Feedback geben und nehmen …) in den Klassen 5, 6 und 7 lernen die Schülerinnen und Schüler Wege des Problemlösens kennen, mit deren Hilfe sie ein Ziel schneller oder überhaupt erst erreichen können.

Zusätzlich dazu finden an unserer Schule auch sogenannte Methodentage statt. In zwei bis dreitägigen Unterrichtssequenzen lernen auch Schülerinnen und Schüler, die nicht mehr das Fach Lernenlernen in ihrem Unterrichtstableau haben, in den Bereichen Arbeitsmethoden, Gruppenarbeit und im Bereich Kommunikation im Klassenverband , wie sie effektiv lernen, in Gruppen zusammenarbeiten und sich konstruktiv miteinander sprechen können.

 

4. Berufsorientierung

Die Gemeinschaftsschule Heusweiler möchte den Schülerinnen und Schülern nicht nur einen guten Schulabschluss ermöglichen, sondern sie auch auf das zukünftige Berufsleben vorbereiten. Zur Erleichterung des  Übergangs zwischen Schule und Beruf haben wir ein neuartiges Konzept zur Berufsorientierung entwickelt.

 

Zeitungsbericht

 

Arbeitskreis Wirtschaft

 

Die konkreten Vorteile und Chancen für Ihre Kinder durch die Berufsorientierung der Friedrich-Schiller-Schule sind:

  • Tiefgreifende Einblicke in die Realität des „Traumberufes“ durch Praktika und Betriebserkundungen
  • Kennenlernen des Systems „Betrieb“ und „Firma“
  • Thematisierung der Ausbildungsanforderungen
  • Berufsberatung: Korrektur falscher beruflicher Vorstellungen
  • Duale Ausbildung als Chance erkennen
  • Frühzeitiges Erkennen eines geeigneten Ausbildungsberufes
  • Hilfe bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz
  • Motivation zur ernsthaften Fortsetzung der schulischen Laufbahn

 

Durch die Kooperation mit Firmen und Handwerksbetrieben werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Berufsleben bekannt gemacht. Mehrwöchige Betriebspraktika sowie das Berufsorientierungsprogramm der Handwerkskammer des Saarlandes und der wöchentliche „Berufsorientierte Tag“ in der Abschlussklasse ergänzen dieses Konzept.

 

Übersicht zum Programm der Berufsorientierumg

 

Beispiel für ein Bewerbungsschreiben

 

Projekt ANSCHLUSS DIREKT

Anschluss Direkt unterstützt motiveirte und ausbildungsreife Jugendliche direkt nach ihrem Hauptschulabschlus ohne Umwege eine duale Ausbildung zu beginnen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten professionelle Unterstützung im Rahmen der beruflichen Orientierung, der Berufswahl und der Ausbildungsplatzsuche. Die Zielgruppe des Prokejtes sind Schülerinnen und Schüler der 9. Klassenstufe, die voraussichtlich einen durchschnittlichen bis guten Hauptschuabschluss erreichen werden.

 

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter folgenden Links:

Christian Martin, Berufsberater

IHK Anschluss direkt Ausbildungscoaching

IHK Anschluss direkt - Passgenaue Besetzung

 

 

 
Saarland-Vorpommern vernetzt